Beratung

 

Angehörige psychisch Kranker stehen oft unter einem großen Druck. Sie wollen den Erkrankten unterstützend begleiten und wohlwollend mit ihm umgehen. Gleichzeitig muss jedoch auch eine Grenze dem Patienten gegenüber gesetzt werden. Untersuchungen zeigen, die Belastungen von Angehörigen psychisch Erkrankter sind oft enorm.

Jeder Angehörige hat ganz individuelle Stärken und Schwächen. Manche Wünsche von Angehörigen in Bezug auf Therapie und Verlauf einer Erkrankung sind unrealistisch und schaffen im Miteinander weitere Probleme. Auch die Unterstützung des weiteren sozialen Umfeldes erfolgt oft in sehr unterschiedlichem Ausmaß. Dies kann dazu führen, dass Angehörige überfordert sind und selbst therapeutische Hilfe brauchen.

Bei folgenden Krankheitsbildern können Sie eine bis mehrere Einheiten Beratung in Anspruch nehmen:

  • Depression
  • Demenz
  • Borderline
  • Schizophrenie
  • Bipolare Störung

Eine Sitzung dauert 50 Minuten. Ziel ist es, klare allgemeine Information zu Ursache, Symptom und Behandlung der Erkrankung zu vermitteln. Weiters ist es möglich, eigene neue Perspektiven zu entwickeln, um ein „Burn-out“ im Umgang mit dem Patienten und seinem individuellen Krankheitsverlauf zu vermeiden. Der Angehörige soll emotional entlastet werden sowie gestärkt aus der Beratung nach Hause gehen.

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